Unser vielfältiges Weißweinsortiment reicht vom fruchtig, frischen trockenen Grünen Veltliner über den eleganten, schmelzigen Chardonnay mit einer leichten Restsüße bis zur halbtrockenen sehr fruchtbetonten Scheurebe.

Bei den Rotweinen liegt der Schwerpunkt bei der Sorte Zweigelt - vom klassischen fruchtigen Zweigelt, über den gehaltvollen Zweigelt Hagelsberg oder Rubin Carnuntum bis zum Zweigelt Barrique.

Unser Top-Wein ist der VINETUM OPTIMUM, eine Cuvee aus Zweigelt, Merlot und Blaufränkisch - ein sehr dichter und komplexer Rotwein.

Grüner Veltliner

Synonyme:
Weißgipfler

Herkunft/Verbreitung:
Die Herkunft des Grünen Veltliner ist unbekannt, Spuren weisen jedoch in die Römerzeit zurück. Nachweisbar im 18. Jh als Grüner Muskateller in Niederösterreich. Hauptsorte in österreich mit Zentren im Weinviertel, Kamptal, Kremstal, Donauland, Wachau.

Charakteristik:
Fruchtbare Sorte, die auf mageren und fruchtbaren Böden gedeiht, am besten aber auf Löß- und Verwitterungsböden. Empfindlich in der Blüte. Verhältnismäßig spätreifend, benötigt langen, schönen Herbst.

Welschriesling

Synonyme:
Keine

Herkunft/Verbreitung:
Unterschiedliche Herkunftsdeutungen: Italien und Frankreich.
In Österreich zweitwichtigste Sorte nach dem Grünen Veltliner. Den Welschriesling findet man vorwiegend im Burgenland und in Niederösterreich, aber auch in der Steiermark.

Charakteristik:
Benötigt tiefgründige, warme, nährstoffreiche Böden. Hohe Ansprüche an die Lage (windgeschützte Südhänge).Trockenempfindlich. Regelmäßiger Ertrag.

Riesling

Synonyme:
Rheinriesling, Weißer Riesling

Herkunft/Verbreitung:
1435 in Rüsselsheim (D) Anbau nachgewiesen. Die Wachau reklamiert aufgrund einer urkundlichen Erwähnung eines Weingartens namens Ritzling den Sortenurprung für die eigene Region.
In Österreich überwiegend in der Wachau (wo sie hervorragende Weine hervorbringt), Kamptal, Donauland.

Charakteristik:
Höchste Ansprüche an Lage und Boden. Die duftigsten und rassigsten Weine entstehen auf Schiefer- und Urgesteinsverwitterungsböden. Spätreifend (Ernte Ende Oktober/November).

Weißburgunder

Synonyme:
Pinot blanc, Klevner

Herkunft/Verbreitung:
Burgund gilt als Heimat, im 14. Jh. urkundlich nachweisbar. Hauptsächlich im Burgenland (rund um den Neusiedlersee) und in Niederösterreich, teils auch in der Steiermark und Wien.

Charakteristik:
Hohe Ansprüche an Boden (tiefgründig, nährstoffreich, ausreichend feucht) und Lage. Empfindlich gegen Spätfröste. Ertrag gut bis sehr gut und regelmäßig.

Chardonnay

Synonyme:
Morillon, Feinburgunder (innerstaatlich bis 1999 gestattet)

Herkunft/Verbreitung:
Angeblich von Kreuzrittern nach Frankreich gebracht, von den Benediktinern in Burgund verbreitet. Heute fast auf der ganzen Welt anzutreffen. In Österreich (vor allem in der Steiermark als Morillon) seit längerem beheimatet. Geringe Anbau-flächen, aber von wachsender Bedeutung, insbesondere im oberen Qualitätssegment.

Charakteristik:
Stellt keine allzu große Ansprüche an den Boden, bringt beste Ergebnisse aber nur in guten Lagen (warm, nicht zu heiß, nicht zu kalkhaltig).

Muskat Ottonel

Synonyme:
Keine

Herkunft/Verbreitung:
Eine Kreuzung aus Gutedel x Muskat (du Saumur), wahrscheinlich aus Frankreich.
Zentrum des Anbaues ist das nördliche Burgenland.

Charakteristik:
Fruchtbare, kräftige Böden mit guter Wasserversorgung, windgeschützten sonnigen Standort. Ertragsunsicher. Frühreifend.

Sauvignon Blanc

Synonyme:
Muskat-Sylvaner (innerstaatlich bis 1999 gestattet)

Herkunft/Verbreitung:
Aus dem Süden Frankreichs, seit der ersten Hälfte des 18. Jh. urkundlich nachweisbar. Vor allem in der Steiermark verbreitet.

Charakteristik:
Hohe Ansprüche an den Standort, gedeiht auf fruchtbaren, nicht zu trockenen Böden. Hohe Luftfeuchtigkeit ist wichtig. Mittelhoher, unregelmäßiger Ertrag. Empfindlich gegen Winterfröste.

Scheurebe

Synonyme:
Sämling 88

Herkunft/Verbreitung:
1916 von Dr. Scheu gezüchtet (Kreuzung aus Sylvaner x Riesling).
In Österreich wird diese Sorte vor allem im Burgenland (insbesondere als Prädikatswein) und in der Steiermark kultiviert. Der Anbau ist aber rückläufig.

Charakteristik:
Geringe Ansprüche an den Boden, höhere Ansprüche an die Lage. Spätreifend. Mittlerer Ertrag.

Gelber Muskateller

Synonyme:
Keine

Herkunft/Verbreitung:
Anbaufläche: 527 ha, 1,1%
Die uralte Rebsorte stammt aus dem Mittelmeerraum der Antike und ist der rassig-pikante Vertreter der umfangreichen Muskatfamilie und ein wahrer Weltenbummler. Gemessen an der Verbreitung, ist der Muskateller in österreich eine Rarität, in der Beliebtheit aber ein Renner, der sich eine große Fangemeinde geschaffen hat. Im Weingarten zeigt die Sorte sich allerdings schwierig und anspruchsvoll, fäulnisanfällig und ertragsunsicher.

Charakteristik:
Das Bukett ist meist intensiv, mit floralen Akzenten, frischen Zitrusnoten und duftiger Muskataromatik, bis hin zu feiner Kräuterwürze. Das meist trocken-schlanke, doch gut strukturierte bis kompakte Geschmacksbild zeigt traubig-weinige Finesse mit einer animierenden, vibrierenden Fruchtsäure. überraschender Weise halten die besten Sortenvertreter diesen fruchtig-aromatischen Charakter oft über viele Jahre hinweg. Der vielseitige Muskateller eignet sich besonders als animierender Aperitif und begleitet ebenso frische Vorspeisen, auch mit einem exotischen Touch.

Blauburger

Synonyme:
Gelber Weihrauch (AT), Muscat blanc à petits grains (FR), Sárga Muskotály (HU), Moscato bianco (IT), Rumeni Muscat (SL)

Herkunft/Verbreitung:
1923 von der Bundeslehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau Klosterneuburg (NÖ) gezüchtet. Kreuzung aus Blauer Portugieser x Blaufränkisch.
Nur in Österreich, Verbreitung vor allem im Weinviertel, ist aber auch im Burgenland zu finden.

Charakteristik:
Keine besonderen Ansprüche an Boden und Lage. Winterfrostempfindlich. Gleichmäßige hohe Erträge.

Blauer Burgunder

Synonyme:
Pinot noir, Blauburgunder, Blauer Spätburgunder

Herkunft/Verbreitung:
Aus dem Burgund stammend, im 4. Jh. n. Chr. von den Römern kultiviert und verbreitet.
Zwei Drittel des Anbaugebietes befinden sich in Niederösterreich, der Rest v.a. im Burgenland.

Charakteristik:
Hohe Ansprüche an Klima, Boden und Lage. Warme fruchtbare, tiefgründige, kalkhältige Böden, ausreichende Feuchtigkeit. Warme, windoffene und flache Hanglagen.

Blaufränkisch

Synonyme:
Lemberger, Limberger, Kekfrankos

Herkunft/Verbreitung:
Herkunft unbekannt, vermutlich alte österreichische Sorte.
94 Prozent der Anbaufläche sind im Burgenland.

Charakteristik:
Mittlere Ansprüche an den Boden, unbedingt südliche, windgeschützte Hanglagen. Spätreifend. Geringe Fäulnisanfälligkeit.

Blauer Zweigelt

Synonyme:
Rotburger, Zweigeltrebe, Zweigelt

Herkunft/Verbreitung:
Neuzüchtung der Bundeslehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau Klosterneuburg aus dem Jahr 1922. Kreuzung aus St. Laurent x Blaufränkisch.
Österreichs wichtigste Rotweinsorte.
Anbau konzentriert sich auf das Burgenland und Niederösterreich.

Charakteristik:
Genügsam hinsichtlich des Bodens, benötigt frühe bzw. mittelfrühe Lagen. Regelmäßiger hoher Ertrag. Gute Qualität wird nur bei entsprechender Ertragsreduktion erzielt.

Merlot

Synonyme:
Keine

Herkunft/Verbreitung:
Herkunft ungewiß; im Bordeaux jedoch schon im 18. Jh. erwähnt.
Sehr anpassungsfähige Rebsorte, die auch gut in die österreichischen Klima- und Bodenbedingungen passt. In Österreich seit 1986 als Qualitätsrebsorte zugelassen.

Charakteristik:
Diese Rebsorte bringt klein- und lockerbeerige Trauben. Bei nciht ausreichender Reife entstehen Weine mit eher grasig-grün-würzigen Noten im Bukett, während im ausgereiften Zustand saftige Beerenaromen und geschmeidige Tanninen kennzeichnend sind. Der Merlot eignet sich gut als Verschnittpartner für Rotwein-Cuvées.

St. Laurent

Synonyme:
Keine

Herkunft/Verbreitung:
Ursprung in Frankreich. Vor allem in Niederösterreich (2/3) und im Burgenland (1/3). Anbau in Österreich rückläufig.

Charakteristik:
Liebt leichte und kalkhältige Böden, ansonsten eher anspruchslos. Gedeiht v.a. auf frühen und mittelfrühen Lagen. Empfindlich gegen Spätfröste. Unsicher im Ertrag.

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